Coding Life meint das Prinzip, dass Zellen wie winzige Hightech-Computer funktionieren. Sie lesen den genetischen Code, den Forschende umschreiben, ergänzen oder völlig neu erfinden. Die Fortschritte im Bereich der synthetischen Biologie sind rasant – maßgeblich vorangetrieben durch Künstliche Intelligenz. Moderne KI-Modelle können heute komplexe Proteinstrukturen innerhalb von Sekunden berechnen und sogar neue, maßgeschneiderte Proteine entwerfen. Bereits in naher Zukunft könnten sogenannte KI-Agenten den nächsten großen Effizienzsprung ermöglichen: Sie planen Experimente zunehmend eigenständig, werten Daten aus und optimieren biologische Designs – ein menschliches Eingreifen wird dabei immer seltener notwendig.
Die absehbare Automatisierung wirft Fragen auf, denen die Podiumsdiskussion nachgeht. Sie lauten etwa:
• Was dürfen wir verändern?
• Wie viel Kontrolle sollten wir autonomen KI-Systemen künftig überlassen?
• Wem gehört das maschinell generierte Wissen?
• Denken wir noch selbst oder prompten wir nur noch?
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